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Redliches Netzwerk

Sehr geehrte Nutzer dieses Netzwerks,

An dieser Stelle möchte ich Ihnen einen kleinen Vortrag über meine derzeitige Forschungsarbeit halten, um auch Sie ein wenig an meinem immensen Genie teilhaben zu lassen.

Bitte unterbrechen Sie mich nicht ständig, sonst werde ich einfach abbrechen, und Sie als weiter in Ihrer mittelalterlichen Unwissenheit zurücklassen.

Gewiss haben Sie schon einmal davon gehört, dass der Meeresspiegel stetig ansteigt, ja sogar Küstenstädte sind bereits davon bedroht.
Hier ist es zweifelsohne die Aufgabe des ökologisch bewussten Wissenschaftlers, sich einige Gedanken zu machen, und nach Möglichkeit zur Lösung des Problems beizutragen.

Unser Kernproblem: Noch ist es der Wissenschaft nicht gelungen, den Grund des Ozeans zu besiedeln, nun gut ich arbeite daran.

Was aber nichts daran ändert, dass hier die ordnende Hand der Zivilisation noch nicht eingreifen konnte, um dem unkontrollierten Wildwuchs von Ungeziefer Einhalt zu gebieten.

Die Folge: Es wimmelt geradezu vor Schädlingen, wie Sie auf meinem ersten Dia unschwer erkennen können:



Ekelerregend, ich weiß, jedoch mehr als verständlich, was glauben Sie, wie es auf dem Festland aussehen würde, wenn man die Natur einfach umherschweinen lassen würde, Sapperlot!

Diese Schädlinge produzieren natürlich eine ganze Menge Unrat (ich verbitte mir an dieser Stelle alberne Zwischenrufe), der das Meer immer weiter auffüllt, bis es irgendwann überläuft.
Kommen wir in diesem Zusammenhang aber zum schlimmsten Schädling, dem so genannten "Wal":



Wie auf meinem Dia ersichtlich, handelt es sich um besonders Fettgefressene Tiere, die allein mit Ihrem Eigengewicht eine erhebliche Steigerung des Meeresspiegels herbeiführen.
Zudem fressen diese besonders bösartigen Schädlinge gnadenlos kostbares Plankton in sich hinein, ohne Maß und Verstand! Einfach widerlich!

Verehrtes Plenum, diesem Schädlingsbefall gilt es nachhaltig entgegenzuwirken, um dem Ozean zu einer gesunden Ordnung zu verhelfen, die ihm nur die ordnete Hand des Menschen geben kann.

Hier habe ich in Zusammenarbeit mit einer großen Ölfirma bereits die Lösung nach der Unrath'schen Methodik auf den Weg gebracht.
Diese sieht über einen längeren Zeitraum die konsequente Düngung des Ozeans mit Altöl vor, dieses bekommt den Schädlingen nicht sonderlich gut, und sorgt zugleich für eine Steigerung der Plankton-Population.



So könnte es bald überall aussehen.
Wir kommen schließlich zum Endresultat: das Meer ist frei von bösen Schädlingen, wird aber zur grünen Lunge der Welt, eine Freude für die Augen und eine Wonne für jeden Freund der Nutzpflanze.
Bald ist wohlschmeckendes Plankton kein Luxusgut mehr!

Sie werden es bemerkt haben, trotz meines Genies sitze ich keinesfalls im akademischen Elfenbeinturm, sondern bin bereit, meinen Intellekt zum Wohle der Menschheit auf praktische Probleme zu konzentrieren

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!

Mit freundlichen Grüßen,
Professor Unrath
Stephan Rickelhoff
Auch ich helfe der Natur und verklappe regelmäßig das Altöl des Hilfsdiesels. Ich werde den Müll los und gleichzeitig werden die knorken Meeresgärten gedüngt. Beim Klabautermann, eine klassische Gewinn-Gewinn-Situation!
  • 18. September 2013
  • ·
  • find ich knorke
Herr Jonas
Ich würde jedoch zu Vorsicht mahnen, da man bekanntlich je tiefer man kommt der Vorhölle näher kommt, die sich in unheilvoller Nähe zur tatsächlichen HÖLLE befindet. Denn die ist - wie wir wissen - auf der anderen Seite der Scheibe, die wir bewohnen, zu verorten. Dennoch kann ich die Ausrottung alle...
  • 5. Oktober 2013
  • ·
  • find ich knorke