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Baron Jesus-Maria von Friedel
(anschnur)

Baron Jesus-Maria von Friedel

Lebt in München, Deutschland · Geboren am 11. November 1901
Basis Info
Beziehungsstatus:
Ledig
Geschlecht:
Birth Date:
11. November 1901
Letzte Anmeldung:
vor 9 Stunden
Mitglied seit:
23. Oktober 2012
Status:
Präsident
Ansichten:
232
RSS Abonnenten:
228
Über mich
Sehr geehrte Profilbesucher,

Sie haben sich scheinbar entschlossen, sich ein wenig ausgiebiger mit meiner Person zu befassen – ich komme kaum umhin, Ihnen aufs Redlichste zu dieser Entscheidung zu gratulieren, Potztausend!

„Gottlob“, werden Sie sicher sagen, „Gottlob ist der Friedel hier anwesend, jener Wortmagnat, durch dessen bloße Ausstrahlung sich das Niveau jedes Nachrichtenbrettes sogleich um hunderttausend Prozent zu heben geneigt ist“.
Nun, ich kann Ihnen diesbezüglich nur recht geben.
Zu meiner Person sei folgendes gesagt: schon seit einigen Jahren verdinge ich mich im redlichen Metier des Titel- An- und Verkaufes, wobei mir diese Ertüchtigung ein vortreffliches Auskommen zu sichern weiß.
Gewiss werden Sie sich nunmehr fragen, wie es wohl dazu kommt, dass sich eine Persönlichkeit meines Kalibers - noch dazu von höchstem Stande – mit etwas derart ordinärem wie Arbeit auseinanderzusetzen hat.
Nun, ich darf sagen, diese Frage entbehrt kaum einer gewissen Berechtigung.

Zu Zeiten meiner Jugend war die Welt auf meinem Familienkastelle noch redlichst in Ordnung: eine Unzahl von bäuerlichen Lakaien verdingte sich in der Landkultivierung, und beschäftigte sich ansonsten vornehmlich in der Pflege seines nächsten Anverwandten, dem Borstenvieh.

Dem Lehnsherrn fielen dereinst die wichtigen Aufgaben zu, dem Pöbel mit angemessener Motivation dienlich zu werden – hier leistete die Neunschwänzige Katze oft schier unschätzbare Dienste - sowie diesen von den für das Borstenvieh gedachten Löchern voll Morast fernzuhalten.

Sie sehen schon- eine mehr als gerechte Aufteilung der Aufgaben, die jedermann nur zum Vorteil gereichte.

Dann jedoch, und es graut stets aufs Garstigste, bin ich gezwungen, besagte Entwicklung abermals zu artikulieren, begannen sich die Lehren eines Unholds namens „Darwin“ zu verbreiten; besagter Lümmel erdreistete sich in der Tat zu behaupten, der Pöbel könne durch eine sogenannte "Evolution" eine Weiterentwicklung erfahren und sich somit zu höherer Bildung qualifizieren. So ein Unsinn.

Wem der Pöbel in all seiner dummdreisten Garstigkeit ein Begriff ist, dem wird es kaum zur Verwunderung gereichen, dass dieser besagten Unsinn auch noch glaubte, und sich von seinen Lehnsherrn lossagte, um sich fürderhin „selbst zu bestimmen“.
Zu welch unsäglichen Dingen dergleichen zu führen beliebte, sollte jedermann bekannt sein: Sprechsendungen, Hip-Hüpf-Musik, oder auch grüne Haarfrisuren, um nur einige Beispiele zu nennen!


Die bevorzugte Beschäftigung des Pöbels ist heutzutage – so scheint es zumindest - die sogenannte „Arbeitslosigkeit“.
Kein großes Wunder, bedenkt man, dass sich der Pöbel bereits zu früheren Zeiten nur zu gerne in besagten Zustande begab, sorgte der Lehnsherr nicht mittels der Knute für redliche Vollbeschäftigung, Potzdonner!

Man darf also festhalten: der Pöbel schlingert führungslos dahin, ist wieder zu seinen archaischen Bräuchen und Stammesgesängen (Hartfelsen- und Hip-Hüpf-Musik) zurückgekehrt, und gerade die Jugend verkommt und vergammelt.

Deshalb gilt es als mein hehres Ziel, auf dem schnellstmöglichen Wege für eine Wiederherstellung der alten, und somit ganz automatisch besseren Verhältnisse Sorge zu tragen, gerade der dumme Jugendliche von heute könnte auf meinem Landgut eine wichtige Lektion hinsichtlich einem erfüllten Leben in vollkommenem Gehorsame erlernen.

Ich hoffe, Ihnen auf diesem Wege meine Hauptmotivation für mein Anschnur-Wirken ein wenig näher gebracht zu haben, und verbleibe in tiefer Verbundenheit als

Ihr
Baron von Friedel
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